Sergei Babayan

So., 19. November 2017, 11:15 Uhr

Werke von:

Franz Liszt
Ballade Nr. 2 h-Moll S 171

Vladimir Ryabov
Fantasie c-Moll op. 21 "in Memoriam Maria Yudina"

Frédéric Chopin

Polonaise cis-Moll op. 26 Nr. 1

Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2

Barcarolle Fis-Dur op. 60

Walzer h-Moll op. 69 Nr. 2

Impromptu As-Dur op. 29 Nr. 1

Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

 

Sergej Rachmaninow
Étude-tableau es-Moll op. 39 Nr. 6

Moment musical es-Moll op. 16 Nr. 2

Moment musical C-Dur op. 16 Nr. 6

 

  

Sergei Babayan

Er ist einer der großen Pianisten unserer Zeit: Sergei Babayan, der 1989 als erster sowjetischer Künstler überhaupt einen Wettbewerb im Westen ohne Unterstützung des Staates gewann, ist heute einer der international wohl einflussreichsten Musiker, der mit großer technischer Brillanz und mitreißender Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten geprägt hat – unter ihnen zahlreiche renommierte Preisträger wie Daniil Trifonov, die er als Lehrer in Cleveland und an der Juilliard School in New York formte. Die Londoner Times pries ihn als „hinreißend erfindungsreichen Virtuosen“, die New York Times bewunderte seine schlicht „vollkommene Technik und sein vollkommenes musikalisches Verständnis.“

Sergei Babayan hat eng mit Dirigenten wie Valery Gergiev und Neeme Järvi zusammengearbeitet und ist u.a. bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall, im Wiener Konzerthaus, der Wigmore Hall, im Herkulessaal München und der Carnegie Hall mit Rezitalen und als Solist in Orchesterkonzerten aufgetreten.

In der Spielzeit 2017/18 ist Sergei Babayan in Europa u.a. mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestra del Teatro alla Scala, dem BBC Scottish Symphony Orchestra sowie beim Verbier Festival, im Berliner Boulez Saal und der Londoner Wigmore Hall zu erleben. Gemeinsam mit Martha Argerich, mit der er seit vielen Jahren regelmäßig musiziert, ist er daneben in mehreren europäischen Städten zu hören. Sergei Babayan ist regelmäßiger Gast der Festivals von Verbier, Salzburg und Lugano, war Gast des Klavier-Festivals Ruhr, des Edinburgh Festivals und hat mit vielen großen Orchestern Nordamerikas und Europas konzertiert. Beim Gergiev Festival in Rotterdam war er Artist-in-residence.

Obwohl Babayan mit den mehr als 50 verschiedenen Klavierkonzerten, die er spielt, und der außergewöhnlichen Bandbreite seiner Rezitalprogramme von Rameau bis Pärt immer wieder für Erstaunen sorgt, bilden die Werke von Bach, Mozart und Beethoven zentrale Säulen seiner künstlerischen Arbeit. Seine Aufnahmen von Scarlatti-Sonaten und Messiaen und Ligeti genießen Kultstatus. Eine Aufnahme eigener Prokofieff-Transskriptionen für zwei Klaviere gemeinsam mit Martha Argerich (bei Deutsche Grammophon) ist ebenso wie eine CD mit Rachmaninoff-Solostücken in Vorbereitung.

Sergei Babayan wurde in Armenien geboren und studierte am Moskauer Konservatorium bei Mikhail Pletnev, Vera Gornostayeva und Lev Naumov. Nach seiner ersten Auslandsreise 1989 errang er hintereinander erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben, darunter der Robert Casadesus International Piano Competition. Er lebt als amerikanischer Staatsbürger in New York und an der Loire.

Unvergleichlicher Anschlag, vollkommene Phrasierung und atemberaubende Virtuosität“ (Le Figaro, Paris).

 

Im Internet: www.opus3artists.com/artists/sergei-babayan


Karten sind ab dem 16.08.2017 an der Theaterkasse unter Tel.: 0441/2225-111 erhältlich.

 

 Dieses Konzert wird mit freundlicher Unterstützung der
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PREISE:
Große Pianisten im Kleinen Haus
Die Abo-Preise:
Nichtmitglieder         120,00 €
Mitglieder                   96,00 €
Schüler/Studenten      70,00 €

Einzelkarten:    
Nichtmitglieder            35,00 €
Mitglieder                    29,00 €
Schüler/Studenten       17,50 €
       
Die Abonnements verlängern sich um eine Spielzeit, wenn sie nicht bis zum 31. Mai der laufenden Saison gekündigt sind.
Die neuen Abonnementausweise für 2017/2018 werden Ihnen zugeschickt.
Restkarten erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel.: 0441/2225-111).

Wenn Sie an einem der Konzerttermine verhindert sind, so bitten wir Sie herzlich, Ihren Platz an der Theaterkasse (auch telefonisch) frei zu geben und sich im Austausch einen Gutschein für eine Vorstellung Ihrer Wahl geben zu lassen. Es ist so schade, wenn Plätze frei bleiben und zugleich an der Theaterkasse Interessenten abgewiesen werden.