Garrick Ohlsson

So., 15. April 2018, 11:15 Uhr

Werke von:

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101

 

Alexander Skrjabin

Etüde op. 65 Nr. 1

Etüde op. 8 Nr. 10

Prélude op. 59 Nr. 2

Poème op. 32 Nr. 1

Klaviersonaate Nr. 5 Fis-Dur op. 53

 

Franz Schubert

Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101

 

Garrick Ohlsson

 

Mit großen Pianisten ist es wie mit dem guten Wein – sie altern nicht, sie reifen. Garrick Ohlsson ist bereits seit dem Gewinn des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs im Jahr 1970 international bekannt, inzwischen gilt der US-Amerikaner als einer der wichtigsten Pianisten unserer Zeit, seine meisterlichen Fähigkeiten in Klaviertechnik und -interpretation haben ihm einen geradezu legendären Ruf eingebracht.


Garrick Ohlsson verfügt über ein Repertoire, das in Breite und Vielseitigkeit selbst für einen Pianisten dieser Klasse außergewöhnlich ist. So spielt er mehr als 80 Klavierkonzerte vom Barock bis ins 21. Jahrhundert, viele der neuen Werke wurden für ihn geschrieben. Als Kammermusiker hat er mit Ensembles gespielt, die ähnlich berühmt sind wie er, so etwa mit dem Emerson String Quartet, dem Tokyo String Quartet und dem Cleveland Quartet. Mit dem Geiger Jorja Fleezanis und dem Violoncellisten Michael Grebanier gründete er FOG Trio. Liederabende gestaltet Garrick Ohlsson u. a. mit Jessye Norman.


Von Garrick Ohlsson liegt eine lange Reihe hochklassiger Einspielungen vor, er hat beispielsweise für die Label RCA Victor, BMG, Angel, Hänssler, Virgin und Telarc aufgenommen. Seine Version von Beethoven-Sonaten gewann einen „Grammy“. Auch an seinen Aufnahmen ist die Vielseitigkeit Ohlssons zu erkennen. So steht neben Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 das komplette Klavierwerk Chopins, aber auch Brahms‘ sämtliche Klaviervariationen. Von Garrick Ohlsson liegen ebenso Granados‘ „Goyescas“ vor wie Werke von Charles Tomlinson Griffes, dem früh verstorbenen, bedeutenden amerikanischen Impressionisten. Auch Musik der Avantgarde hat Ohlsson aufgenommen, wovon beispielsweise sein Album „Close Connections“ zeugt.


1948 in White Plains nahe York geboren, erhielt Garrick Ohlsson mit acht Jahren ersten Unterricht. Mit 13 Jahren wurde er an der Juillard School aufgenommen. Zu seinen Lehrern gehörten Rosina Lhévinne, Sascha Gorodnitzki, Irma Wolpe und nicht zuletzt Claudio Arrau. Vor seinem Sieg beim Chopin-Wettbewerb hatte Ohlsson u. a. den Busoni Wettbewerb und den Montréal Piano Competition. Bis heute erhielt Garrick Ohlsson diverse Auszeichnungen, z. B. den renommierten Avery Fisher Prize.


Dies könnte ein Beethoven-Klaviersonaten-Zyklus sein, der die Annahme, diese Musik sei auf modernen Instrumenten zu spielen, grundsätzlich in Frage stellt: ein stilistischer Paradigmenwechsel“ (Fanfare, USA).


Im Internet: www.hazardchase.co.uk/artists/garrick-ohlsson/


 

Karten sind ab dem 16.08.2017 an der Theaterkasse unter Tel.: 0441/2225-111 erhältlich.

 

 

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Große Pianisten im Kleinen Haus
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Mitglieder                    29,00 €
Schüler/Studenten       17,50 €
       
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